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Giuseppe Motta, geboren am 29. Dezember 1871 in Airolo (TI), hat nach seinem Studium im "Collegio Papio" in Ascona und im "Collegio Saint-Michel" in Freiburg, Rechtswissenschaft an den Universitäten in Freiburg (CH), München und Heidelberg studiert: im Jahre 1893 hat er sein Lizenziat in Rechtswissenschaft erhalten.

Er war in Airolo als Anwalt und Notar tätig.

Am 14. Dezember 1911 wurde er als Vertreter des Kantons Tessin in den Bundesrat gewählt. Das historische Lexikon der Schweiz von Giuseppe Motta zeigt seinen politischen Werdegang, seine Funktion in der Aussenpolitik der Schweizerischen Eidgenossenschaft und die Aera. Er war Bundesrats Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Jahren 1915, 1920, 1927, 1932 und 1937. Er starb am 23. Januar 1940 während seiner Amtszeit.

Ein Kunstwerk von Remo Rossi, zu Ehren von Giuseppe Motta, wurde im Jahre 1971 auf dem Friedhof von Airolo aufgestellt.

Dreissig Jahre zuvor, im Jahre 1942, Dank dem Verein "Pro Ticino" wurde in Bern ein Monument zur Erinnerung des verstorbenen Tessiner Bundesrat aufgestellt.

Das von Remo Rossi an einem Wettbewerb gewonnene Werk, eine nackte Frau, blieb für fast 15 Jahren verborgen. Die Skulptur, eine 4 Meter hohe aus Granit von Castione hergestellte Helvetia am laufen, fand schliesslich am 15. September 1957 auf dem Bahnhofplatz in Bellinzona ihren Platz, von woher sie auch heute noch den ganzen Platz und die Bahnhofstrasse dominiert.


Die Stiftung

Am 1. Juni 1947 unterschrieb Herr Ernesto Ballinari, stellvertretend für das Komitée "Motta Monument in Bern und Schweizer Stiftung Giuseppe Motta" die Gründung der "Schweizerische Guiseppe Motta-Stiftung" mit Sitz in Bern und mit dem Zweck, Schweizer Familien bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu helfen. Man bemerke den Ortografischen Fehler im Namen der Stiftung, welchen auf den Originaltext des Berner Notars Carl Hertig zurück zu führen ist.

Die Stiftung erfuhr egliche Glücksfälle: Nach einem zuversichtlichen und erfolgreichen Anfang, erlangte man innert Kürze noch mehr Erfolg. Zahlreiche Beiträge wurden zu Gunsten von Schweizer StudentenInnen überwiesen, und ebenso viele Studierende in der ganzen Schweiz konnten von der Grosszügigkeit der Stiftung Giuseppe Motta profitieren.

Im Jahr 2000, nach einigen Jahren ohne Aktivität, gemäss Vorschlag der Eidgenössischen Aufsichtsbehörde für Stiftungen, änderte der Stiftungsrat die Statuten vom 01.06.1947 um diese den neuen Bedürfnissen gerecht zu werden. In der Sitzung vom 11. Januar 2001 hat der Stiftungsrat die neuen Statuten verabschiedet und entschieden, den Sitz der Stiftung Giuseppe Motta von Bern nach Bellinzona zu wechseln.





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